Pizzica, oder wie es traditionell genannt wird «Pizzica-Pizzica» ist ein Volkstanz aus Apulien (Salento). Einer Legende zufolge wurden in früheren Zeiten Frauen von Taranteln gebissen, im Klartext: vom Teufel besessen. Um das Gift auszutreiben, rief man Musiker herbei. Diese spielten wilde Musik, bis die Frauen erschöpft umfielen und das Gift – oder eben der Teufel – aus dem Körper wich. An diesem Workshop, angeleitet von Arianna Romanella und musikalisch umrahmt von den drei Musikern von Mescaria, können das auch «Nichtgebissene» lernen.

Das Workshop-Programm:

- Historische Einführung in die neue und alte Tarantella und Pizzica-Pizzica
- Hören und Verstehen der Rhythmen des Tamburins
- Grundlegende Schritte
- Die Verwendung von Schals
- Kommunikation und Gestik Mann – Frau
- Tanz in Paaren

Der Workshop ist ein einfacher Einstieg in die Musikkultur des traditionellen süditalienischen Tanzes. Geeignet ist er für Anfänger, Fortgeschrittene und ist auch offen für Kinder (ab 8 Jahren in Begleitung ihrer Eltern)

Wir empfehlen bequeme Kleidung!

Dauer 2,5h

Kosten: 75.- CHF

Anmeldung: Info@kulturpunkt-flawil.ch Plätze begrenzt!!!

 

Preis
Kosten: 75.- CHF

Arianna Romanella entführt mit ihrer fesselnden Stimme und ihrer ganz besonderen darstellerischen Präsenz ihr Publikum mit in den «wilden Süden» Italiens, genauer in den Salento, dem Stiefelabsatz des Landes. 
Musikalisch begleitet und angefeuert von drei Mitgliedern des «berüchtigten» Barodrom Orchestar erzählt sie in ihren Liedern Geschichten über Liebe und Emigration, über Alltag, Arbeit, wilde Feiern und ausgelassene Tanzfeste. 
Einen dominierenden Bestandteil in dieser süditalienischen Volksmusik bildet die Tarantella oder Pizzica-Pizzica.
In dieser ist das griechische Erbe der Halbinsel sowohl sprachlich wie kulturell noch sehr deutlich präsent und in den Seelen der Menschen tief verwurzelt.

Viva Italia pur: Dem Publikum wird ein Abend voll mit südlichem Feuer und Lebensfreude zelebriert.

Line-up:
Arianna Romanella - Gesang
Modestino Musica - Akkordeon
Vieri Bugli - Violine
Gabriele Pozzolini - Percussion

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

am Samstag 30.November findet noch ein Tanz - Workshop mit Mescarìa statt - siehe Programm

 

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Javier Massó „Caramelo“ zählt zu den kubanischen Ausnahme-Musikern. Der Pianist, Komponist, Arrangeur, Schlagzeuger und Musikproduzent gilt als einer der großen Jazz-Pianisten.

Nun teilt er bei seinem Auftritt in Flawil die Bühne mit zwei anderen Grössen des Genres, nämlich mit Michael Olivera, einem der wichtigsten Schlagzeuger der aktuellen Musikszene sowie Reinier Elizarde «Negrón»am Kontrabass.
Er gilt als einer der prominentesten und renommiertesten Bassisten Kubas.

Im Trio interpretieren sie mit erfrischender Leichtigkeit die Traditionen der Genres und lassen Neues aus deren Wurzeln entstehen.

Line-up:

Javier Massó, «Caramelo de Cuba» – Klavier
Reinier Elizarde, «El Negrón» - Kontrabass 
Michael Olivera - Schlagzeug

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

 

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 30.-

Flawilern ist sie ein Begriff. Auswärtigen wohl eher nicht. Dabei wird die Lägelisnacht seit 1927 jedes Jahr gefeiert. Jeweils am ersten Dienstag nach St. Othmar. Der Brauch geht auf eine Legende zurück, nach der die Leiche von Otmar, des ersten St. Galler Abtes, im Jahr 859 von der Insel Werd nach St. Gallen überführt wurde. Während der beschwerlichen Fahrt durch Sturm und Nebel soll der in einem Holzfass, dem sogenannten Lägel, mitgeführte Wein nie ausgegangen sein. Letzteres dürfte auch auf diesen Abend im KulturPunkt zutreffen.

Das Lägelisnacht-Programm im KulturPunkt:

ab 18.00 Gemütliches Beisammensein und Austausch bei heissen Maroni, Glühwein und auf dem Holzfeuer gekochter Bündner Gerstensuppe.

Im Lokal viel Musik und geselliges Beisammensein an der Bar.

Im Laufe des Abends: Die traditionelle Feuershow: Diesmal von dem Feuerkünstler und Lichtmagier Thomas Reich 

Preis
Eintritt Frei

Dass Blues zwar seine Wurzeln bewahren und zugleich auch mal anders klingen kann, führen uns die beiden Italiener vor. In bester Singer- Songwriter-Tradition erzählen sie Schicksale aus den Wechselspielen des Lebens – und zeichnen Bilder in Blue Note-gefärbtem Schwarzweiss. Meist akustisch und in ihrer Muttersprache, versteht sich – getreu den Vorbildern aus den Anfängen dieses Musikgenres. Etwas für Puristen? Nicht einzig, denn sie schenken dem Blues durch ihre Art des Vortrags ein neues Leben in unserer Zeit.

Ihre fast zwanzigjährige musikalische Erfahrung hat die beiden Blueser einem breiten italienischen Publikum bekannt gemacht. Das hat sie ermuntert, ihre Musik auch in andere Länder zu bringen, wo ihre an die italienische Tradition gebundene Cantautore-Seite noch deutlicher zum Tragen kommt.

Line-up:
Fabio Mora - Gesang
Fabio Ferraboschi - Gitarre

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Der Luftibus lädt die jungen Gäste ein zu einer Reise über Land, durch das Wasser und durch die Luft.

Dort trifft man unter Anderem die Oktopus One Man Band, den Filibert vom Jupiter, den Coiffeurkrebs, den Orangutangomeister und viele weitere Figuren. Esther und Geert, die ReiseführerInnen, begleiten sich dabei auf Akkordeon, Drehleier, Geige, Flöte, Klavier und Perkussion.

Esther Nydegger und Geert Dedapper sind auch die GründerInnen der Weltmusikgruppe Zéphyr Combo.

 

Preis
Eintritt Frei – Kollekte

Temperament, Wärme und Lebensfreude. Unter dieser Ansage lädt das 18. Little Africa-Festival im Kulturpunkt zu einem Abend ein, bei dem die Sonne bis tief in die Nachtstunden die Herzen erwärmt.

Programm:
18.30: Afrikanisches Buffet, fein und raffiniert zubereitet von Kochkünstlerinnen und Kochkünstlern aus dem Kontinent
19.30: K-Willy 
21.00: Konzert von Mory Samb et Djam Rek

K-Willy
(KEN) Afrofusion, Reggae

K-Willy hat seine musikalischen Erfahrungen in Kenia gesammelt. Und inzwischen hat er diese kreativ mit südamerikanischen Rhythmen, Reggae. Melodien und Songs zum Tanzen bereichert. Eine optimale Ansage für Tanzbeine – also unbedingt früh kommen!

Mory Samb et Djam Rek
(SEN/CH) trad. Senegal & Fusion

Afrikanisch treibender Puls und musikalisch erzählte Geschichten – Mory Samb ist senegalesischer Griot. Seiner Ngoni entlockt er Klänge, zu denen seine Musikerkollegen aus der Schweiz – alle mit Erfahrungen aus einheimischem Schaffen bei Bands wie Stop The Shoppers, Kummerbuben oder Züri West – einen modernen, urban geprägten Hintergrund liefern. Zusammen lassen sie musikalisch die Funken stieben und regen die Füsse zum Tanzen an.

Line-up:
Mory Samb – Lead Vocal, Ngoni, Dum Dum
Manu Siebs – Vocal, Conga, Djembe
Kevin Chesham – Drums , Percussion  
Tobi Diggelmann – Keys, Bass Synth
Claudio von Arx – Sax 

Türöffnung: 18.00

 

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 30.-

Im Zentrum der achtköpfigen Band aus Italien steht der Frontmann und Sänger Devon Miles. Seiner starken Bühnenpr.senz erliegt das Publikum gleich vom ersten Song an. Und seine Botschaft von Liebe, positiver Stimmung und Frieden erreicht im Nu die Herzen. Devon Miles ist Songwriter und stammt aus Nigeria. Und die Geschichten, die er, perfekt von seinen italienischen Musikfreunden umrahmt, erzählt, sind stark von seinen persönlichen Erlebnissen geprägt.

Stilistisch beeinflusst ist die im Jahr 2014 gegründete Gruppe vom Genre des neuen Roots-Dancehall-Reggae, der die elementaren Klang- und Rhythmusmuster aus Jamaika in zeitgemässe Formen giesst. Sie spielten 2016 auf so prestigeträchtigen Festivals wie «Rototom Sunsplash» im spanischen Benicassim und traten gemeinsam mit legendären Reggae-Künstlern wie Max Romeo und Freddie McGregor auf.

Line-up:
Devon Miles - Stimme
Marco Chiarabini - Gitarre, Chor
Daniele Bartoli - Gitarre
Marcello Grossi - Keyboard, Chor
Daniele Torri - Tenorsaxophon , Flöte, Chor
Enrico Massari - Bass
Federico Lapa - Percussion
Matteo Patrignani - Schlagzeug

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-