Der gefeierte Hang- und Percussion-Spieler, Produzent und Komponist Manu Delago veröffentlicht sein drittes Soloalbum: Auf „Metromonk“ dringt der für seinen einzigartigen musikalischen Ansatz gefeierte Musiker in immer neue Klangregionen vor und erkundet dabei die unterschiedlichsten Stimmungen und Dynamiken. Indem er das Hang auf immer neue Arten spielt und bearbeitet, stehen die vielen Stimmen und Sounds dieses außergewöhnlichen Instruments dieses Mal klar im Mittelpunkt seiner Kompositionen, die sonst nur dezent von Beats und vereinzelten Akustikinstrumenten eingerahmt werden.

Ich wollte Klanglandschaften kreieren, die elektronisch klingen, dabei allerdings komplett live eingespielt sind und sich dementsprechend auch organisch und menschlich anfühlen“, so der Kommentar von Delago.

Zu den Gästen des neuen Albums zählen die Sänger Douglas Dare (Erased Tapes), Pete Josef (der 2016 für den „Worldwide Award“ von Gilles Peterson nominiert wurde) und Isa Kurz, während auch der renommierte Trompeter Erik Truffaz (Blue Note) im Studio aushalf.

Mit den neuen Tracks knüpft Delago zugleich an seine jüngsten Erfolge an: Erst 2015 wurde sein ambitioniertes zweites Album „Silver Kobalt“ von etlichen Kollegen und Tastemakern regelrecht mit Lob überschüttet, als sich unter anderem Tom Ravenscroft und Don Letts von BBC 6Music genauso begeistert zeigten wie Alex Lester, Nitin Sawhney und Jamie Cullum (alle BBC 2), wobei letzterer ihn sogar für eine exklusive Session in die Maida Vale Studios holte. Während der Vorgänger auch von i-D, dem Clash Magazine und dem DJ Mag gefeiert wurde, absolvierten er und seine Live-Band im Rahmen der „Silver Kobalt Tour“ mehr als 80 Live-Shows. Obendrein war der Wahl-Londoner in der Zwischenzeit abermals mit etlichen Schwergewichten der internationalen Musikwelt im Studio: Unter anderem machte er Aufnahmen mit Björk (und unterstützte sie auch live), sprang als Percussionist für The Cinematic Orchestra ein und arbeitete noch enger mit Anoushka Shankar zusammen.

Drei Musiker im ausgeklügelten Zusammenspiel versprechen ein audiovisuelles Erlebnis zwischen treibenden Rhythmen und sphärischer Klangschönheit. Die Virtuosität und Vielfältigkeit des multiinstrumentalen Ensembles macht ein Konzert zu einem unverzichtbaren Pflichttermin!

Line-up:
Manu Delago: Hang, Perkussion
Isa Kurz: Violine, Keys, Gesang
Chris Norz: Beats, Timpani

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

 

Preis
Eintritt frei: Kollekte, Empfehlung: CHF 30.-

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Völlig unkompliziert, keine Anmeldung erforderlich, Instrumente sind vorhanden.

 

 

Preis
Lektion 1,5 Stunden Kosten Fr. 25.—

Mit Another One~Nighter veröffentlicht Sydney Ellis ihre bereits sechste CD und das im Mai 2017 live aufgenommene Album ist ein weiterer Beweis für die großartige Bühnenpräsenz und Stimme von Sydney Ellis.

Der Sound ist wieder etwas akustischer mit Piano, Tenorsaxophon, Schlagzeug und Bass und bei ihren Liveauftritten greift Sydney auf das umfangreiche Material der Afroamerikanischen Folk-Musik zurück.

Ein Abend mit Sydney Ellis ist abwechslungsreich in seinen Dynamiken, Tempi, Grooves und einer ausgewogenen Stimmung der Lieder.

Mit den Midnight Preachers als Begleitung führt Sydney die Konzertbesucher von ruhigen bis zu lauteren Nummern und immer tiefer in ihre musikalische Welt.

Seit 1995, als Sydney ihre Live-Karriere begann, sang sie mehr als 1.200 Konzerte in 27 Ländern und sie greift auf ein Repertoire zurück von ca. 200 Songs von ungefähr 50 verschiedenen Sängern und Künstlern wie Dinah Washington, Nina Simone, Billie Holiday, Sippie Wallace und noch viele mehr!

Line-up:
Sydney Ellis - Gesang
Rick Cotton - Piano
Chris Zeitner - Drums
Doc Ellis - Bass

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

 




 

Preis
Eintritt frei: Kollekte, Empfehlung: CHF 30.-

Ihre Botschaft: Die Melancholie des Nordens ist die schöne Seite des Traurigseins.

Was das Quintett um die Finnische Sängerin Laura Ryhänen zu dem international renommierten Act macht der sie sind, ist die Tatsache, dass sie dem finnischen Tango eine höchst überfällige Frischzellenkur angedeihen lassen.

Aber nicht nur Tangos voller Sehnsucht und Träumereien gehören rein ins Uusikuu-Programm.

Schnelle Humppas, wunderschöne Walzer und jazzige Swing- und Foxtrot-Stücke erzählen die Geschichten aus der Vergangenheit, aus dem Land der Tausend Seen. Das mehrstimmige Singen und die Jazz- und Weltmusikimpulse geben den alten Liedern neue Dynamik und Farbe – den bewährten Uusikuu-Stempel.

Zahlreiche Auftritte auf Festivals, Konzerte, Workshops und Theater/Filmproduktionen über die letzten 9 Jahre in Finnland, Deutschland, Gross-Britannien und der Schweiz, und Cross Over -Projekte machen den musikalischen Lebenslauf sehr vielseitig. Im 2016 wurden Uusikuu 10 Jahre.

Line-up:
Laura Ryhänen - Gesang
Norbert Bremes - Akkordeon
Mikko Kuisma - Geige
Christoph Neuhaus - Gitarre
Sebastian Schuster - Kontrabass

Preis
Eintritt frei: Kollekte, Empfehlung: CHF 25.-

Der Reisejournalist und Buchautor ist für nur 1250 Franken in 12 Tagen um die Welt geflogen.

Was er dabei erlebt hat, will er uns in einem Vortrag mit Bildern und Geschichten erzählen.
Und er möchte mit seinem Flug auch zum Nachdenken anregen.
Fliegen sei, mit den Worten von Michael Hug, «blödsinnig billig geworden».

Im Anschluss stellt der Autor sein 4. Buch «Tanganjika» vor.

 

 

 

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 20.-

Was haben so unterschiedliche Musiker wie der altehrwürdige Geigen-Zar Yehudi Menuhin und der Gitarrist Ronnie Wood von den einst als Böse-Jungs-Band inszenierten Rolling Stones gemeinsam? Oder auch der österreichische Meister-Illusionist André Heller?

Sie alle arbeiteten schon einmal zusammen mit: Loyko.

Loyko, das ist ein russisches Gypsy-Ensemble, das in seiner gegenwärtigen Aufstellung als Trio mit zwei Violinen und Gitarre spielt.
Die Gruppe rund um ihren Mastermind, den Geiger Sergey Erdenko, gründet auf der russischen Tradition der Roma-Musik und deckt ein weites emotionales Spektrum ab, von sehnsüchtiger Melancholie und Sentimentalität bis hin zu feurigstem Virtuosentum.
Die drei stilistisch breit ausgebildeten Musiker erkunden diesen großen Schatz an Zigeunermusik und beleuchten ihn immer wieder neu, indem sie Elemente aus Flamenco, Klassik und Jazz integrieren und sich von den unterschiedlichsten Spielarten der Weltmusik inspirieren lassen.

Von dieser einzigartigen Mélange geht ein Zauber aus, dem viele der namhaftesten Künstler und Musiker-Kollegen erliegen, vom stets begeisterten Publikum ganz zu schweigen. Weit über 10 CDs hat Loyko seit seiner Gründung 1990 veröffentlicht.

Das Ensemble wurde von Sergey Erdenko gegründet. Konstante und Basis der künstlerischen Arbeit war immer die russische Roma-Musik, die durch Begegnungen mit keltischer, traditioneller rumänischer und ungarischer Musik sowie der Auseinandersetzung mit klassischer Musik bis hin zum Flamenco kontinuierlich stilistisch und klanglich erweitert wurde.

Vorbild und Namensgeber war Loyko Sobar. Jener legendäre Geigenvirtuose aus dem 18. Jahrhundert, den man mit Paganini verglich.

Line-up:
Sergey Erdenko - Violine, Gesang
Artur Gorbenko - Violine, Gesang
Michail Savichev - Gitarre, Gesang

Preis
Eintritt frei: Kollekte, Empfehlung: CHF 30.-

Loten Namling ist einer der aktivsten und bekanntesten tibetischen Musiker in Europa. Auf der Flucht seiner Familie im Himalaya geboren und in Indien aufgewachsen, setzt sich Loten seit vielen Jahren für die Freiheit des von China besetzten Landes ein. Seine Lieder erinnern an die reiche Tradition und Kultur des Tibets; in der Gruppe Porok Karpo bringt er zusammen mit dem Schweizer Gitarristen Patrick Lerjen die überlieferten Melodien in Einklang mit erdigem Pop und alternativem Rock. Lotens kraftvoller Gesang schreitet dabei stolz über eine zerklüftete Landschaft aus harten Beats und aufrührerischen Gitarren, nur um wenig später wieder filigran in sich einzukehren. Der Kampf für ein unabhängiges Tibet hat wohl noch nie so frisch geklungen wie bei dieser Band.

Line-up:
Loten Namling - Gesang
Patrick Lerjen - Gitarre
Mik Keusen - Piano
Philipp Moll - Bass
Muso Stamm - Drums

Preis
Eintritt frei: Kollekte, Empfehlung: CHF 30.-

Weniger und Egli sind Richter und Rockmusiker. Schon lange war klar, dass sie ihre Lieder und ihre geistreichen Texte nicht   nur als Band sondern auch als Kabarettisten ungefiltert zu den Leuten bringen müssen. Ihre Lieder sind witzig, bissig,  tiefgründig, schön und berührend.

IRGENDWENN heisst nun ihr erstes abendfüllendes Kabarettprogramm. Weniger Egli enthüllen darin die Menschen und ihren Alltag. Sie sinnieren über den lieben Gott und die böse Welt und wälzen Probleme, die es nicht gibt. 

Als Schwarzfahrer in einem Zug voller Schwarzfahrer machen sie Billetkontrollen. Eine Frechheit.
Und wenn die Welt schon böse ist, so bringen Weniger Egli ihr Publikum halt dazu, Boshaftigkeit und Dummheit zu geniessen. Ärger und Gram bringen ja nichts.

Es soll ja auch alles besser werden, irgendwie und IRGENDWENN. 

Line-up:
Wolfgang Egli - Gitarre / Gesang
Daniel Weniger - Bass / Gesang

Türöffnung: 19.30
Konzertbeginn: 20.30

Preis
Eintritt frei: Kollekte, Empfehlung: CHF 35.-

Seit 2001 lebt die afrikanische Sängerin Nilsa in der Schweiz. Sie arbeitet zur Zeit an ihrem vierten Soloalbum. In der neue Produktion befasst sie sich auch mit den Grooves ihrer Heimat Moçambique, ein Land am indischen Ocean voller verschiedener Kulturen und Musik. Aus dem Zentrum des Landes kommt Utsi und Mandoa. Marrabenta spielt man hauptsächlich in Maputo, der Hauptstadt im Süden von Moçambique und Balladeske Klänge ist die Eigenheit in Cabo Delgado im Norden. Aber auch Ragga, Reggae und Rap haben nach wie vor ihren Platz in Nilsas einzigartiger Musik.

Von Rap und Hip Hop zu Gesang und Afro Rhythmen

2005 präsentierte Nilsa ihr erstes Soloalbum „Mamã“. Noch ganz dem Rap und Hip Hop verpflichtet begann sie schon da, zusammen mit ihrem  Partner Rolf Mosele, afrikanische Sounds und Grooves mit in ihre Musik einfliessen zu lassen. Mit ihrer Band spielte sie in der Folge viele Konzerte in namhaften Clubs wie Moods Zürich, Progr Bern, Mühle Hunziken u.s.w. aber auch an Openairs wie in Montreux oder Berlin.

Mit den darauf folgenden CD Produktionen „Aphale“ 2010 und „Eu sou de Cor“ 2012 wurde aus der Rapperin mehr und mehr eine Sängerin und Songschreiberin. Nilsa nahm Gesangsunterricht, besuchte die Jazzschule Bern und lernte Gitarre und Perkussionsinstrumente spielen. Sie ist heute eine komplette Künstlerin mit einem breiten Repertoire an Eigenkompositionen, die von gefühlvollen Balladen bis zu unterhaltsamen Tanznummern reichen.

Lebenslust in allen Farbtönen

„Eu sou de cor“ heisst Nilsas drittes Album ( Release 13. April ) – ich bin farbig! Das darf man wörtlich nehmen, denn schwarz ist nur eine von vielen Facetten in der Musik der Sängerin aus Moçambique. Der ebenso homogene wie eigenwillige Stilmix aus Reggae, Pop und Hip-Hop mit afrikanischem Vibe kommt derart entspannt und leichtfüssig daher, dass das Tanzbein automatisch zu zucken beginnt.

Nilsa ist sich treu geblieben: auch auf dem dritten Album „Eu sou de cor“ zeigt die moçambikanische Sängerin, daß musikalische Verspieltheit und Lockerheit problemlos mit inhaltlicher Eindringlichkeit kombinierbar sind. Wie ein Chamäleon wechselt Nilsa zwischen Portugiesisch, Englisch, Spanisch oder Cena, ihrer afrikanischen Sprache aus Moçambique, und so gelingt es ihr auf wunderbare Weise, dichte atmosphärische Spannungen aufzubauen und den Hörer mitzunehmen in ihre Welt irgendwo zwischen Moçambique und der Schweiz.

Dass Nilsa, die mit Rolf Mosele, dem Gitarristen und Produzenten des Albums, verheiratet ist und mit ihm zwei Kinder hat, ihrer Heimat nicht den Rücken gekehrt hat, merkt man bereits in „Africa Muatani“, in dem sie ihre Landleute eindringlich dazu auffordert, das Leben in ihre eigenen Hände zu nehmen und ihre „fruchtbaren Felder zu bestellen“. Auch in „Chamuari“, das sich von einer wehmütigen Ballade zu einer Tanznummer mit fast karibischem Feeling steigert, steht die afrikanische Realität im Fokus: ein Freund wird für tot gehalten, bis sich herausstellt, daß er lediglich im Gefängnis war - für den Bruder des Freundes Anlaß genug, Geld von Freunden für eine angebliche Überführung des Leichnams zu schnorren.
Grandiose Momente beschert uns Nilsa auch, wenn sie etwa im unglaublich treibenden Ohrwurm „Tchamuana chiro“ demonstriert, wie verdammt cool portugiesische Raps krachen können.

Verdammt cool oder „Maning nice“, wie das in Moçambique heißt, ist auch Nilsas Band, die aus lauter bekannten Gesichtern der Schweizer Funk-Szene besteht. Drummer Booxy Aebi (Grand Mother’s Funck) und Basser Pascal Kaeser (James Brown Tribute Band) legen einen dermaßen soliden Grooveteppich, daß es für Gitarrist Rolf Mosele (Funky Brotherhood) und Hammond-Organist Thomas Bauser eine Freude sein muß, in allen Klangfarben Muster reinzuweben. Die Diszipliniertheit, mit der die Band agiert, läßt Nilsas Stimme viel Raum, ohne sie je verloren wirken zu lassen. Man versucht nicht, auf Biegen und Brechen afrikanisch zu klingen, sondern konzentriert sich darauf, in angenehm reduzierter und dosierter Weise den Songs das zu geben, wonach sie verlangen.

„Eu sou de cor“ ist eine Farbexplosion, die wahnsinnig gute Laune macht. So unverkrampft, frisch und mit so viel Herzblut getränkt kommen die Tracks daher, daß es geradezu folgerichtig scheint, daß einer der Höhepunkte des Albums „Love is a Song“ heißt. Diese hitverdächtig coole Hip-Hop-Nummer, in der sich Nilsa die Vocals mit Freda Goodlet (Funky Brotherhood) und Akil the MC (Jurassic 5) teilt, verläßt unsere Gehörgänge nur ungern wieder.

„Eu sou de cor“, das ist das beste aus zwei Welten: das ist Fröhlichkeit mit Tiefgang, das ist Power und Verletzlichkeit, das ist Nilsa. Und wer diese Lebenslust auch physisch erleben möchte, der darf sich freuen auf knisternde Konzertabende mit Nilsa und Band und sollte sich nicht allzu warm anziehen, es könnte heiß und feucht werden…

Line-up:
Nilsa - Perkussion / Gesang
André Buser - Bass
Rolf Mosele - Gitarre
Peter Haas - Drums

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

Preis
Eintritt frei: Kollekte, Empfehlung: CHF 25.-