Die Musik von Moussa Cissokho (Senegal), Jan Galega Brönnimann (Switzerland) und Omri Hason (Israel) lässt die Kunst des Geschichtenerzählens wieder aufleben. Das Trio überschreitet Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient.

Der perlend klare Klang der Kora (afrikanische Stegharfe mit 22 Saiten) trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und wird unterstützt von den verschiedensten Perkussionsinstrumenten von Omri Hason. Das Zusammenspiel von Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason besticht durch schöne Melodien und rhythmische Eleganz – es entsteht eine authentische und zeitgenössische Kammermusik.

„Al nge taa“ ist die erste Veröffentlichung dieses Trios – und bedeutet soviel wie „let's move!“ in Mandinka, einer Sprache, die in Gambia, Mali und Senegal gesprochen wird. Das Repertoire stammt von allen drei Musikern und zeigt ihre unterschiedlichen Einflüsse. Das Aufeinandertreffen der drei Kulturen, die Auswahl der Instrumente und der reiche Fundus an Ideen, Melodien und Rhythmen macht „Al nge taa“ zu einem unvergesslichen Hörabenteuer!

Jan Galega Brönnimann wurde in Kamerun geboren. Er ist bekannt als innovativer Grenzgänger. Als Komponist und Instrumentalist seit Jahren arbeitete er mit Leuten wie Nils Petter Molvaer, Sidsel Endresen, Pierre Favre, Eivind Aarset, Saadet Türköz, Eddie Floyd, Round Table Knights, Kenny Werner, Aly Keïta, Lucas Niggli und vielen mehr. Mit Brink Man Ship hat er sich in den letzten 17 Jahren als Bandleader einen Namen gemacht und tourte  durch Europa, Afrika, Asien, Amerika und Russland, wo er an internationalen Festivals auftrat. Als Auszeichnung für seine Arbeit erhielt er 2008 das Südafrika- Stipendium von der Kulturstiftung Pro Helvetia und 2009 den Anerkennungspreis des Kantons Bern.

Moussa Cissokho ist einer der grossen Koraspieler und Sänger aus dem Senegal. Geboren und aufgewachsen in einer einflussreichen Griot Familie, wurde er früh von seinem Vater unterrichtet, reiste mit ihm und spielte traditionelle Zeremonien im Senegal, Guinea Conakry and Guinea Bissau. Moussa Cissokho gehört zur Familie der Mandinka, Staatsvolk des mittelalterlichen Mali, des grössten westafrikansichen Reiches der Geschichte. Gemäss seiner Tradition erlernte er das Koraspiel, Tänze und Gesänge von Kindheit an. Während 6 Jahren war Moussa Cissokho Mitglied des Ballet National de Senegal. Heute lebt er in Österreich und spielt mit MusikerInnen aus Europa und Afrika.

Omri Hason ist in Israel geboren und aufgewachsen. Im Alter von 10 Jahren machte er seine ersten musikalischen Erfahrungen auf dem Schlagzeug. Das war der Anfang seiner Leidenschaft für die Musik im Allgemeinen und deren Umsetzung auf verschiedenste Schlag- und Perkussionsinstrumente im Speziellen. Die frühen musikalischen Impulse empfing er aus seiner nahen Umgebung und später spezialisierte er sich vorwiegend auf das Spiel der Zarb, der Darbuka und der Rahmentrommel. Seit 1986 lebt er in der Schweiz.

Die rhythmisch-perkussive Farbpalette seiner musikalischen Weiterbildung wird seit 1996 durch den Unterricht beim iranischen Meistertrommler Djamchid Chemirani auf der Zarb (iranische Trommel) erweitert und durch die intensive Auseinandersetzung mit der indischen Rhythmik und ihrer Sprache in der Trommel- und Musikkultur durch wertvolle Akzente betont. Omri Hason ist Gründer von zwei Quartetten: Kedem Ensemble und Modus Quartet. Die Besetzung beider Formationen setzt sich aus Mitgliedern verschiedener Herkunft zusammen: Israel, Iran, Italien, Griechenland und Schweiz. Omri Hasons Hauptinteresse gilt dem Dialog verschiedener Kulturen und ihrer musikalischen Verbindung.

Line-up:
Jan Galega Brönnimann – Kontra- Alto- und Bass Klarinette / Sopran Sax
Moussa Cissokho
 – Kora / Gesang / Talking Drum
Omri Hason –  Percussion / Hang / Kalimba

Preis
Eintritt frei - Kollekte / Empfehlung CHF 25.-

Abessinische Abende
Buffet (à discretion) 20.- inkl. Kaffeezeremonie
18-22Uhr

Mit Habescha bezeichnen die Einheimischen den Kulturraum, der früher im Rest der Welt als Abessinien bekannt war. Er umfasste die Länder Äthiopien und Eritrea.

Im KulturPunkt bekochen uns Askalu Gebrmram, Helene Kibreab und Aster Gheberhwot.
Freundliche in Kochkünsten versierte Damen aus diesen Ländern mit traditionellen Gerichten aus ihrer Heimat.

Typisch ist Injera, das Nationalgericht; aus Tef-Mehl zubereitete Sauerteigomeletten. Pikante Würze verleiht Berbere den Speisen, die bei keinem Essen fehlende Sauce in dieser Esskultur. Den Abschluss findet das Mahl auf weichen Orientteppichen bei der Kaffeezeremonie mit dem dazugehörenden Ambasha ...

Preis
Buffet (à discretion) CHF 20.- p.P. inklusive Kaffeezeremonie und Ambasha

Offene Jamsession für kreativ- experimentierfreudige Musiker aus der näheren und weiteren Region.

Hereinspaziert: Auch einfach nur Zuhören lohnt sich …

Techniker, Mikrofone und PA sowie diverse Instrumente und Verstärker vor Ort zur Vefügung.

Türöffnung:  18.30
                ab 22.00 ohne Verstärkung

Preis
Eintritt Frei – Kollekte

Leben ist Begegnung, ist Austausch, ist Buntruum.

Buntruum ist ein offener Raum, ein Ort der Begegnung für alle Menschen, die in der Region Flawil leben, unwichtig, wie alt oder jung und aus welcher Kultur sie kommen oder gekommen sind. Willkommen sind alle, die das Verbindende lieben.

Man trifft sich, tauscht sich aus, spielt auch mal ein Spiel, entwickelt gemeinsam neue Aktivitäten und Projekte und findet so über viele Wege zu neuen Horizonten – Kultur at its best..

Kulinarische Mitbringsel sind willkommen.

(Dauer ca. 3 Stunden) 

immer am letzten Sonntag im Monat

Preis
Eintritt Frei – Kollekte

Trommeln tut gut. Der monatliche Djembekurs für Anfänger und Fortgeschrittene (… jeden letzten Samstag im Monat).

Völlig unkompliziert, keine Anmeldung erforderlich, Instrumente sind vorhanden.

Preis
Lektion 1,5 Stunden Kosten Fr. 25.—

Ein Jahreshighlight im KulturPunkt!

Traditionelle und zeitgenössische Musik voller Spielfreude, Entdeckungslust und Sinnlichkeit. Das charismatische, tunesische Brüderpaar Amine und Hamza entlockt ihren exotischen Instrumenten, der Kurzhalslaute Oud und der Zither Kanun, Melodien fernab von jeglichen Stereotypen.

Ihre Musik steht für die Weltoffenheit der jüngeren Generation Tunesiens und kennt keine Scheuklappen: Traditionelle Rhythmen paaren sich mit heutigem Drive, klassisch-arabische Improvisationsmuster verweben sich mit solchen aus dem Jazz, orientalische Klangwelten werden mit europäischen ergänzt. Mit zum Konzert kommt das kleine Meisterwerk die neue CD “Fertile Paradoxes“ und einige der glänzenden Musikern die darauf wiederzufinden sind.

Line-up:
Amine Mraihi – Oud
Hamza Mraihi – Qanun
Fiona Mombet – Violine
Valentin Conus – Saxophon
Prabhu Edouard – Tablas / Percussion  

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 35.-

Da kommen sie wieder, die vom Baro Drom Orkestar!!!

Wer das berüchtigte Baro Drom Orkestar beim letzten ausverkauften Konzert nicht erfahren durfte oder sie nochmals erleben will, bekommt hiermit eine weitere Chance!

Die vier ausgebildeten Musiker, wissen wie man das Publikum mitreisst, mit feurigen Ansagen, haarsträubenden Solis und schwindelerregenden Melodien nämlich.

Dabei trifft das italienische Temperament auf balkanese virtuose Leidenschaft voller pulsierender Dynamik!

Es entsteht eine musikalische Reise vom rumänischen Hora, ungarischem Csardas, Klezmermusik, bis hin zum Gypsy-Jazz und orientalischen Klängen!

Aber Vorsicht, die Warnung ist obligatorisch: auch wer nicht gerne Tanzt wird nicht wiederstehen können und sich am folgenden Tag mit Muskelkrämpfen wieder finden!

Line-up:
Modestino Musico – Akkordeon
Gabriele Pozzolini – Schlagzeug / Tamburello
Vieri Bugli – Geige
Michele Staino - Bassgeige

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 30.-

„Spannend, virtuos, sinnlich, schön“ !

Seit vielen Jahrzehnten gibt es eine starke Anziehungskraft zwischen indischer klassischer Musik und Jazz, ist doch die Improvisation zentraler Bestandteil beider Musikrichtungen.

Gegründet in 2014 setzt das Trio Benares diese geschichtsträchtige Tradition von Begegnungen fort.

Als Teil einer seit sieben Generationen bestehenden Musikerfamilie hat sich Deobrat Mishra mittlerweile einen prominenten Platz als Sitarspieler unter den Musikern seiner Zeit erspielt. Mit seinem 22-jährigen Neffen Prashant Mishra, einem „Rising Star“ der indischen Tablaszene, bildet Deobrat Mishra eine perfekt eingespielte Symbiose. Roger Hanschel, ein Meister seines Instruments und sicherlich einer der extravagantesten Saxophonisten der zeitgenössischen Musik trifft mit seinem warmen Klang und Facettenreichtum auf den sinnlichen und brillianten Sound der Sitar, seine rhythmische Finesse erfährt in der Virtuosität von Prashant Mishras Tablaspiel. seine Entsprechung.

Das Trio Benares bildet eine perfekte Einheit.

Es ist, als ob die Drei nur aufeinander gewartet haben.

Line-Up:
Deobrat Mishra – Sitar
Roger Hanschel – Saxophone
Prashant Mishra – Tabla

 

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Domo Emigrantes ist eine sizilianische Formation die süditalienische Musik spielt. Vor langer Zeit, in Salento wurde das Projekt Domo Emigrantes geboren, damals schon mit einem starken Bewusstsein dessen, was sie als Erwachsene tun werden. Obwohl Heute das Repertoire in der musikalischen Sprache der jungen Künstler bei weitem über die Komponente der süditalienischen Stile hinausgeht hat die "Pizzica" (eine Art Tarantella) immer fort eine Schlüsselrolle bei Domo Emigrantes gespielt.

Durch die Erweiterung der Mitglieder entwickelte sich ein durchaus vielfältiges Programm. So wirst du an diesem Abend auch Klänge aus Kurdistan, Griechenland und dem Balkan geniessen können. Doch eines haben ihre Lieder gemeinsam, sie sind geprägt von salziger Luft, heissen Temperaturen und viel Temperament.

Line-up:
Stefano Torre – Gesang / Gitarre / Bouzuki / Mandoline / Sackpfeife
Filippo Renna – Gesang / Perkussion / Tamburello
Asti Abdo – Kurdischer Gesang / Perkussion / Saz
Andrea Dall’Olio – Geige
Gabriele Montanari – Violincello

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-