Die Künstlerwohnung im Dachgeschoss des Kulturpunkts Flawil wird während den kommenden Wochen zur Residenz für insgesamt sechs Künstlergruppen. Pro Gruppe treffen jeweils vier Musikschaffende aufeinander, die sich gegenseitig nicht kennen.

Im „heimeligen“ Lokal haben sie einen Auftrag: Sich auf unbekannte Rhythmen, Melodien, wie auch Kulturen einzulassen.

«Durch den intensiven Austausch und die Herausforderung, in einem kurzen Zeitraum Stücke einzuspielen, werden sie zwar gefordert, können sich aber auf eine anregende Art und Weise weiterentwickeln»

Einblick ins musikalische Schaffen wie auch Informationen über die MusikerInnen der Residenzgruppen erhältst Du hier und über die anderen Kanäle.

Höhepunkt und Abschluss der jeweiligen Residenz ist jeweils ein Konzert. 

Dem Verein Kulturpunkt Flawil ist es ein Anliegen, in dieser unberechenbaren Zeit die KünstlerInnen wie auch Mitwirkenden mit einem finanziellen Zustupf zu entlöhnen.
Ermöglicht wird dies nebst dem Verein auch dank der grosszügigen Unterstützung der Kulturförderung Kanton St.Gallen, der Gemeinde Flawil und des Sponsors St.Galler Kantonalbank.

Preis
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Vorwiegend treten diese vier MusikerInnen mit ihren Soloprojekten auf, alle nutzen dafür die Loopstation und haben die Gemeinsamkeit, dass sie Publikum begeistern können, ohne auf Mitmusiker angewiesen zu sein.

Sich zwischen der Tradition und der Moderne zu bewegen ist bei den KünstlerInnen der Gruppe 1 längst zur Selbstverständlichkeit geworden.
Bei Gesprächen betreffend Teilnahmen an dem Projekt, hat sich bestätigt, dass die unkonventionelle Zusammensetzung für sie eine willkommene Herausforderung ist.

Nongoma Ndlovu die ihre frühe Kindheit in der Schweiz verbrachte und erst vor einem Jahr in die Schweiz zurückkam, um ihre musikalischen Träume zu erfüllen, ist in Südafrika eine angesehene Produzentin und Sängerin.

Loten Namling gehört zu den bedeutendsten tibetanischen Musikern und hat sogar schon die tibetanische Exilregierung in den Kulturpunkt gebracht.
Genauso gern wie er Traditionelles mag, liebt er das Experiment. Als Beispiel wäre da seine Hardrock Band Porok Karpo zu nennen.

Enrico Lenzin verbindet die unmöglichsten Rhythmen mit Talerschwingen und Alphorn. Er gilt als einer der vielseitigsten und kreativsten Schlagzeuger, Alphornspieler und Rhythmuskünstler der Schweiz. Er spielt einen coolen Mix aus traditioneller und moderner Musik, kombiniert mit Loops, Rhythmus und Stepptanz bis hin zur Techno Musik.

Mamoudou Doumbouya ist ein Gitarrenvirtuose einer traditionellen Musikerfamilie aus Guinea (Westafrika). Von klein auf erlernte er verschiedene Instrumente. Schon mit 17 tourte er zum ersten Mal durch die westafrikanischen Länder und machte damit seine Leidenschaft zum Beruf.

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kostenlos / Spenden erlaubt

Gwen Thomas, ist ein vielseitiger Künstler aus Gabun und Togo, der als Vocal Coach, Musikproduzent und professioneller Sänger gleichermaßen zu Hause ist. Seine Kindheit verbrachte er in der aufbrausenden Welt der Gospelmusik, bevor er sich ein paar Jahre später dem Soul, Rock und Jazz zuwandte. Seine ersten Schritte in der Musik machte er in Gabun, wo er mit Künstlern aus seiner Heimat zusammenarbeitete. Im November 2019 gewann er bei den All Africa Music Awards mit dem Album African Time den Preis für den besten Jazzkünstler in Afrika.

Rodrigo Rodriguez aus Kolumbien, steht seit Kinderjahren in Verbindung zu Rhythmen und Schlaginstrumenten. Rodrigo lebt in der Schweiz und hat sich als angesehener Musiker, Perkussionist und Sänger etabliert. Nebst eigenen Musikprojekten gibt er sein Können und Wissen als Perkussionslehrer an aufstrebende Musiker weiter.

Xavier Longchamps, Afro-Schweizer Schlagzeuger im Dienste der Musik. Er spielt in mehreren Bands verschiedener Stilrichtungen wie Jazz, Funk, Pop, Rock, Latin, Blues, Soul. Er ist Absolvent des Konservatoriums von Lausanne und nimmt an vielen musikalischen Veranstaltungen teil, von privaten Events über öffentliche Konzerte bis hin zu Festivals in der ganzen Schweiz. Die Bühne ist eindeutig sein zweites Zuhause.

Afra Kane, die Pianistin, Sängerin und Songschreiberin Afra Kane verfügt über eine große Vielfalt an musikalischen und kulturellen Hintergründen: Ihre Einflüsse reichen von klassischer Musik, Jazz, Motown, Gospel und Afro-Gospel. Geboren in Italien mit nigerianischem Hintergrund in einer christlichen Familie, wurde sie von ihrer Mutter ermutigt, Klavierunterricht zu nehmen, um den Gottesdienst in ihrer Kirche zu begleiten. Nach ihrem Umzug in die Schweiz im Jahr 2015 beschließt sie, ihre Karriere als Singer-Songwriterin zu starten und komponiert und performt sowohl am Klavier als auch mit Gesang ihre eigenen Songs. Ihre Musik ist eine schöne Mischung aus Jazz-Nuancen, die in klassische Einflüsse eingeschrieben sind, ausbalanciert durch eine gefühlvolle und kraftvolle Stimme, die verwendet wird, um Melancholie und Tiefe auszudrücken.

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Aïda Gabrielle Diop, in der Region Paris geborene und in Genf lebende Franko-Senegalesin, ist hinter ihrem klassischen Schlagzeug zu finden, wenn sie Strawinsky in der "Histoire du Soldat" spielt, aber auch hinter ihrer Marimba, manchmal als Punk und manchmal für ein von Jazz und Klassik beeinflusstes Duett.

Glauco Cataldo ist ein Sänger und Multiinstrumentalist mit italienischen Wurzeln. Er erlernte im Alter von zehn Jahren das Saxophonspiel, wechselte danach aber zur Gitarre.
Mit dieser ist Glauco Cataldo in verschiedenen Projekten und Bands tätig. Hervorzuheben wären neben seiner Tätigkeit als Solo-Künstler (Blind Boy De Vita), die Position als Mitglied der Senkrechtstarter-Band „Siselabonga“.

Ishantu ist eine Singer-Songwriterin, die in den obwaldischen Bergen geboren und aufgewachsen ist. Ihr Musikstil ist eine einzigartige Mischung aus verschiedenen Genres, wobei Soul und Folk die elementarsten sind. Mit ihrer Stimme und Fähigkeit die Zuhörer mit den Emotionen zu verbinden, schafft sie magische Momente und lässt auch mal die Zeit stillstehen.

Andreas Amann ist ein vorarlbergischer Bassist, der insbesondere in der Schweiz aktiv ist. Seit seinem Studium als Jazzbassist hat er unzählige Musikreisen unternommen und sich in diversen Techniken weitergebildet. Dank seiner Vielseitigkeit und Flexibilität ist er ein gefragter Bassist in den Bereichen Jazz und Weltmusik.

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